Die Namib in Namibia

Die Namib gab dem Land im Südwesten von Afrika seinen Namen und die Namib ist eine der unwirtlichsten Lebensräume Afrikas. Die Wüste erscheint dem Urlauber unwirtlich und scheint das Leben nicht zu mögen, doch wer sich auf die Namib einlässt, der wird unvergessliche Erlebnisse mit dem Land Namibia verbinden.

Und dass man in Namibia wirklich etwas erleben kann, wird klar, wenn man sich in einer Lodge am Rande der Wüste einquartiert hat und mit einem erfahrenen Guide auf Entdeckungstour geht.

Hohe Dünen in Namibias Namib

Wenn man am frühen Morgen während des Afrikaurlaubs aufbricht und zu den größten Wanderdünen der Welt unterwegs ist, dann beginnt das Abenteuer Namibia. Natürlich ist die Namib eines der trockensten Gegenden der Welt und doch pulsiert hier das Leben. Doch die Wanderdünen versprühen ihren majestätischen Charme. Die höchsten Dünen sind über 350 Meter hoch und scheinen endlos zu sein. Hat man die Düne erreicht, dann möchte man diese auch erklimmen und auf dem Kamm der Düne die ersten Sonnenstrahlen erhaschen. Wer kann schon von sich behaupten, dass er auf einer der höchsten Dünen der Welt gesessen hat und die Sonne aufgehen sah. Ein unvergesslicher Moment beim Afrika-Urlaub in Namibia.

Man sollte es kaum glauben, aber dieses ausgedörrte Land ist unheimlich schön. Beeindruckend ist vor allem, wenn man die Reste einer einstig lebendigen Vegetation sieht. So finden sich noch Reste von Akazienwäldern, die einmal das Land beherrschten. Doch die Wüste holt sich langsam aber sicher immer mehr Land und verwandelt es in lebensfeindliches Terrain, das nur wenige Pflanzen und Tiere erobern können. Zwischen den Dünen wird man dann jedoch fündig und entdeckt Tiere, mit denen man eigentlich nicht rechnen würde. So trifft man auf Strauße, Antilopen und Springböcke, die sich das wenige Gras teilen müssen. In etwas lebensfreundlicheren Bereichen am Rand der Wüste im Südwesten von Afrika begegnen den Urlaubern sogar Elefanten.